Dick (2013)

 

STR 1:

Wir sind dick im Geschäft, dick auch zu Hause –

Is’n Way of Life, da gibt’s keine Pause.

Dick von Geburt an, / dick bis zum Ende;

wir war’n dick, bevor es cool war, / doch das Blatt hat sich gewendet,

denn heute / will plötzlich jeder dick sein:

Die Leute / fressen sich in’s Glück rein.

Und Reue / gibt es nicht: / Fühl‘ mich wie neu, denn / jetzt bin ich dick!

 

REF:

||: (Wir sind) Dick! Männer ohne Ranzen, / können nicht tanzen.

Dick! Wir Männer mit dem dicken Bauch / drehen jetzt mal richtig auf! :||

 

STR 2:

Wir wollen mehr Pfunde, deshalb / gibt’s jetzt ‘ne Lehrstunde / in Erdkunde:

Wir bestell’n in Obersdorf Hamburger,

dazu Thüringer, Nürnberger, Frankfurter.

Wir wollen Pommes rot-weiß essen

und sie von Dortmund nach Darmstadt pressen.

Ja, Deutschland / ist eigentlich Wurstland

und das Zeug macht / ‘nen ständigen Durst, mann.

Drum haben wir das Bier erfunden

und bleiben unsre treuesten Kunden.

Bäuche wachsen / in Sachsen / dank saftigen Haxen;

nun mach‘ keine Faxen, / ich hab‘ ‘nen Termin

für ein Volksbegehren, / wir woll’n uns beschweren,
denn wir erklären / jede Stadt zu „Schwer-in“.

Der richtige Name ist Pflicht,

denn der richtige, der hat Gewicht.

Wir haben Spaß am Leben und du weißt, warum –

unser Motto: „Zunehmende Begeisterung“!

 

REF

 

BRIDGE:

Noch leben wir hier unbedroht / dank deutschen Delikatessen:

Die Köpfe kugelrund und rot / die Backen voller Essen.

Nur Dinkelbrötchen, Vollkornbrot / - was Vegetarier fressen –

das klingt nach einer Hungersnot, / drum lasst uns das vergessen.

Wir mästen uns selber / und testen, ob Kälber

mit Schweinen und ein paar Stückchen Rind

sowie kleineren Schweinchen befüllbar sind.

Und das alles hinein in den Bierbauch –

dir ist dein Hauptgang zuviel? Den essen wir auch!

Wir futtern alles, ja, Tiger schmeckt wie schwarz-gelber Hirsch

und zum Nachtisch gibt es Schwarzwälder-Kirsch.

 

REF + SOLO + REF