Kater Song

 

STR 1:

Kennst du dieses üble Gefühl? –

Es ist der morgen danach, / alles dampft und ist schwül.

Ja, dieser folgende Tag - / gestern war alles ein Spiel.

Du hast gekotzt, doch im Schlaf / merkt man ja gar nicht so viel.

Du kannst nicht denken, merkst nur, wie dein Kopf

so schön am Dröhnen ist wie ein Bienenstock;

die Scheiß-Viecher krabbeln dir durch Nase, Mund und Ohr,

doch zur Beruhigung singt dein Kater ihnen dieses Lied vor:

 

REF:

||: Rapp, dapp, da-di-da-daa! Rapp, dapp, da-di-da-daa! :||

 

STR 2:

Jahrelang dir den Arsch aufgerissen

und jahrelang für diesen einen Job

dir Tag und Nacht um die Ohren geschmissen –

tagelang, ohne Pause, ohne Stop.

Dann steht dein Chef vor dir, / sagt: „Es war nett mit dir,

doch du musst weg von hier; / ist so: Das Geld regiert…“

Du machst das Fenster auf / und stellst dich drauf / und willst grade springen,

da fängt der laue Sommerwind in deinen Ohr’n an zu singen:

 

REF

 

STR 3:

Sie hat Schluss gemacht / und du hast nichts geahnt.

Was hat sie nur gedacht? / Wie lang hat sie das schon geplant?

Das hat dich umgebracht, / sie hat dich nicht einmal gewarnt

und das nach sieb’nundzwanzig Jahr’n, / hat sie sich schließlich doch enttarnt:

Wie sie wirklich ist, / so richtig fies / und du bist jetzt verlor’n;

du fühlst dich fürchterlich, / doch plötzlich kriecht / ein Wurm in deine Ohr’n.

Er sagt dir: „Fürcht‘ dich nicht, / denn jetzt komm‘ ich / von unten, hinten, vorn,

von oben sicherlich / und letztlich bist / auch du wie neu gebor’n!“

 

REF