(Mein) Augenblick

 

STR 1:

Ja, ich weiß, es bleibt wenig Zeit

doch ich bleib trotz alledem bereit;

ja der Weg is weit zur Ewigkeit,

nur wenn ich fight und nicht stehen bleib,

kann ich irgendwann ans Ziel gelangen,

doch manchmal fühl’ ich mich halt wie gefangen

und, klar, is oft auch schon was schief gegangen,

nur Handtuch-werfen hab ich nie verstanden.

Ne, ich bleib stark – mach weiter,

mach weiterhin – mein Part.

Und den lass ich mir nicht nehmen,

ich werd mich niemals dafür schämen!

 

REF:

Das hier ist alleine mein Leben

– das ist mein Augenblick

und das hier lass ich mir nicht mehr nehmen

– das ist mein Weg zum Glück.

 

STR 2:

Dieses Leben geb ich nicht aus der Hand,

weil ich so viel bewegen, so vieles ausrichten kann;

bin nicht nur hier zum reden, denn nur die Tat macht den Mann,

ey, jeder Tag bringt den Drang,

ja ich sag es und dann – fang ich auch an,

und klar, da fallen auch Späne,

ihr wisst schon, was ich erzähle,

wenn ich mir ein Ziel auswähle,

muss ich auch Opfer bring –

halt zwar mein Kopf nicht hin –

doch paar Verstauchungen und Prellungen sind locker drin.

Das Leben ist kein Ponyhof,

das weiß ich selbst, da brauch ich keinen Philosoph,

das Leben ist kein Streichelzoo

und trotzdem gibt es keinen, der auch weiß wieso.

 

REF

 

STR 3:

Die-ser eine Moment ist, wofür ich lebe,

wofür ich alles gebe und auch den harten Weg geh;

er ist kostbar, dieser Augenblick

und es ist doch klar: Er kommt nie mehr zurück.

Ja, es ist oft wahr: Man erkennt das Glück,

erst wenn es weg fällt, und sieht dann nur noch das Pech,

das man für echt hält, doch da hat man halt nicht recht;

denn diese Dreckswelt is doch gar nicht mal so schlecht,

wenn man mal feststellt und  gespannt hat,

dass man es selbst in der Hand hat.

(Ich sag:) Kriegst ’ne Zitrone vom Le-ben, mach Limo draus;

liegen dir Steine im Weg, ey, bau dir ein Haus;

hast du genug von dem Re-gen, wander doch aus;

bist du beim Reden verle-gen, dann scheiß auf Applaus

und mach was anderes: das Leben ist, was du daraus machst

und dieser ganze Stress ist nur der Druck, den du dir selbst schaffst.

 

REF