Meine Stadt

 

(INTRO)

REF:

||: Das ist für meine Stadt, sie ist die geilste Stadt der Welt!

Das ist für meine Stadt, weil ich ‘ne Heimat hab‘ – und das zählt. :||

 

STR 1:

Ich kenn‘ die Menschen hier, kenn‘ Eure Sitten,

weiß in jedem Stadtteil, wie die Leute ticken:

Es gibt teure Viertel / voll von neuen Schlitten,

voll von Leuten, die sich nicht nach einem Euro bücken.

Doch das bedeutet nicht viel, / denn es geht auch anders

und das sieht man schnell, wenn man durch unser Städtchen wandert:

In Nähe Stadtrand / gibt’s kein Lebensstandard,

dort ist jeden Tag lang / Überlebenskampfplatz;

Schlitten sieht man hier nur, wenn’s mal schneit und friert

und nach ‘nem Euro bückt sich keiner, weil ihn keiner verliert.

Doch zwischen Betteltrupps / fetten Clubs und Luxusbräuten

gibt’s noch ‘ne Menge von / uns stinknormalen Durchschnittsleuten.

 

REF

 

STR 2:

Der Sommer in dieser Stadt

ist dolce vita, feinste Lebensart.

Und jeden Tag / Fete im Park;

ein bisschen grill’n, / ein bisschen chill’n / und dann heben wir ab.

Wenn alle rüberkomm‘ / auf unsern Südbalkon,

nehm‘ wir ein Stück Karton / und flieg’n davon

in den Sonnenuntergang,

wir segeln locker und entspannt

auf die Dachterasse / von der Stadtsparkasse,

denn dort hat man den besten Blick

auf die letzten Strahlen, / die gold’ne Dächer malen –

mit meinem Herzen mach‘ ich klick

und halt‘ die Bilder für immer fest,

nein, ich will hier nicht mehr weg.

Für mich kann es keine andre geben:

Dank meiner Stadt kenn‘ ich meinen Platz im Leben.

 

REFx2

BRIDGE:

(Augsburg City, Munich City …) ||: Ich will hier nicht weg! :||

 

STR 3:

Ich bin ihr fremdgegangen, / lag‘ in fremden Armen,

hab‘ andre Städte probiert, war in der Themse baden;

hab‘ über die Strenge geschlagen / im Hyde Park,

doch jetzt bin ich brav – jetzt / kenn ich meine Heimat.

Ja, es ist leicht, ganz / einfach / mein Platz.

Ich bleib‘ ihr treu und schwör’s, als ob ich sie jetzt heirat‘.

Ich bin jetzt Städte-monogam und / niemals untreu –

ey, was hätt‘ ich von ‘ner andren, / wo’s so rundläuft.

Und darum bleib‘ ich hier bis an mein Lebensende;

ich will mehr Zeit mit ihr, verdammt, ich geh‘ in Rente.

 

REF x4