Träumen dürfen

 

STR 1:

In den Straßen, in den Häusern / geh’n die Lichter aus;

alle schlafen, alle träumen / - scheint, als wär‘ nur ich noch auf.

Ich bin am tagträumen / um ein Uhr in der Nacht

und wenn ihr schlaft, Freunde, / bin ich als Einziger noch wach.

Fühl‘ mich allein in meiner Stadt, / bin zwar von Tausenden umgeben,

doch gibt es keinen – das ist Fakt – / der mit mir raus und dann umhergeht,

der in Gedanken so wie ich bis in die Wolken steigt,

die Erde mit dem Kopf bereist / und letztlich immer noch hier bleibt.

 

REF A (instrumental)

 

STR 2:

Ich sitz‘ in meiner Wohnung / und meine Gedanken zieh’n dahin,

sie geben mir keine Schonung: / ein kleiner Feind in mir drin;

doch er macht frei, denn ich war blind, / hör‘ in mich rein, frag nach dem Sinn;

bin auf der Suche nach mir selbst: Will ich so sein wie ich bin?

Und: Wollt‘ ich immer schon so werden? / Wo sind meine Ziele geblieben?

Und würd‘ ich heute abend sterben, / wär‘ ich dann mit mir zufrieden?

 

REF B:

||: Man wird doch noch träumen dürfen :|| Viel mehr bleibt uns nicht.

 

 SOLO + BRIDGE + REF B

 

REF C:

||: Man wird doch noch werden dürfen :|| bevor die Erde zerbricht!

 

STR 3:

Das alles zieht durch meinen Kopf / wie Wolken in ‘ner Frühlingsnacht.

Bin zwar allein in meinem Block / – der Tag hat mich so müd‘ gemacht –,

doch du denkst an mich, das spür‘ ich sacht:

||: Bin auf Wolke Sieben und fühl‘ mich wach. :||